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Wissen

Glossar der mentalen Stärke

Begriffe aus Führungsalltag, Neurowissenschaft und Psychologie.

A

Antifragilität

Systeme und Menschen, die durch Belastung nicht nur bestehen, sondern stärker werden.

D

Dauerdruck

Wenn Dauerstress zum Normalzustand wird und warum er anders wirkt als akuter Druck.

Digitale Resilienz

Handlungsfähig bleiben in einer Umgebung permanenter Erreichbarkeit und Informationsflut.

E

Emotionsregulation

Gefühle bemerken, einordnen und ihren Einfluss auf das Handeln steuern.

F

Führungskapazität

Die verfügbare Reserve, unter anhaltendem Druck klar zu entscheiden und andere zu führen.

G

Gewohnheitsbildung (Mikro-Gewohnheiten)

Wie kleine, regelmäßige Handlungen durch Wiederholung zu automatischem Verhalten werden.

Grübeln (Rumination)

Gedanken, die im Kreis laufen, ohne zu einer Lösung zu führen. Das Gegenteil von Reflexion.

H

Handlungsfähigkeit

Unter Druck noch entscheiden und wirken können, statt zu erstarren oder nur zu reagieren.

K

Kognitive Neubewertung (Reappraisal)

Eine Situation bewusst anders deuten, um anders fühlen und handeln zu können. Im Alltag oft Reframing genannt.

Kohärenzgefühl

Das Grundvertrauen, dass die Welt verstehbar, handhabbar und sinnvoll ist.

Kontrollüberzeugung (Locus of Control)

Die Erwartung, ob Ergebnisse vom eigenen Handeln oder von äußeren Umständen abhängen.

M

Mentale Ermüdung

Nachlassende Konzentration und Entscheidungsqualität nach anhaltender geistiger Belastung, oft mentale Erschöpfung genannt.

Mentale Regeneration

Die aktive Wiederherstellung geistiger Leistungsfähigkeit nach Belastung.

Mentale Stärke

Unter Druck klar denken, fokussiert handeln und nach Rückschlägen zügig weitermachen.

P

Perfektionismus

Der Anspruch, fehlerfrei zu sein, der zwischen Antrieb und Blockade kippt.

Positive Psychologie

Die Forschungsrichtung, die untersucht, was Menschen stark und handlungsfähig macht.

Psychische Widerstandskraft

Die Kapazität, Belastung auszuhalten und dabei handlungsfähig zu bleiben.

Psychologische Flexibilität

Perspektiven und Strategien wechseln können, wenn die Lage es verlangt. Im Alltag auch mentale Flexibilität genannt.

R

Realistischer Optimismus

Die Erwartung guter Ausgänge, die Risiken sieht und einplant, statt sie zu leugnen.

Resilienz

Unter Belastung stabil bleiben oder nach Rückschlägen in die Handlungsfähigkeit zurückfinden.

Rigidität

Das starre Festhalten an Denk- und Verhaltensmustern, auch wenn sie nicht mehr passen.

S

Selbstführung

Sich selbst so führen, wie man andere führen würde: mit Ziel, Struktur und ehrlichem Feedback.

Selbstreflexion

Das eigene Denken, Fühlen und Handeln bewusst betrachten und daraus Schlüsse ziehen.

Selbstregulation

Die übergeordnete Fähigkeit, Aufmerksamkeit, Gefühle und Impulse auf ein Ziel hin zu steuern.

Selbstwahrnehmung

Erkennen, was gerade in dir vorgeht, bevor es dein Handeln bestimmt.

Selbstwirksamkeit

Die Überzeugung, mit eigenem Handeln etwas bewirken zu können.

Stressbewältigung (Coping)

Die Strategien, mit denen Menschen auf Belastung reagieren: problemorientiert oder emotionsorientiert.

Stressresilienz

Unter Stress leistungsfähig bleiben, ohne dass Belastung Spuren hinterlässt.

Sturheit vs. Konsequenz

Der Unterschied zwischen Festhalten aus Prinzip und Festhalten aus Überzeugung.

W

Wachstumsdenken (Growth Mindset)

Die Überzeugung, dass Fähigkeiten durch Anstrengung entwickelbar sind.

Verstehen ist der erste Schritt. Machen der zweite.

Eine Frage am Tag, deine Antwort, dein Feedback. So wird aus Wissen mentale Stärke.

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